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Atmungsaktive Jacken mit Tragekomfort

16.02.2016 17:19| Hightech & nachhaltig| geschrieben von Dieter Liou

auswahl atmungsaktiver jacken von jeff green

Wenn es um Funktionsbekleidung geht, führt am Begriff "Atmungsaktivität"heute kein Weg mehr vorbei. Vor allem bei der Wahl der richtigen Jacke kommt dieser Eigenschaft eine große Bedeutung zu und entscheidet darüber, ob sie als hochwertige Outdoorbekleidung einzustufen ist.

Doch worum handelt es sich bei der Atmungsaktivität? Wozu dient sie und woran erkennst du eine besonders atmungsaktive Jacke?

Keine sportliche Betätigung ohne Schwitzen

Wandern, Bergsteigen, Mountainbiken, Klettern. So verschieden manche Sportarten auf den ersten Blick scheinen, eines ist ihnen gemein: die körperliche Betätigung, die über kurz oder lang unangenehmes Schwitzen auslöst. Doch genau damit aktiviert der Körper seinen Selbstschutz, denn die Schweißproduktion gehört zu einer wichtigen Funktion, die der Überhitzung vorbeugt.

Die Aufgabe von guter Funktionsbekleidung besteht nun darin, einen Hitzestau zwischen Kleidung und Hautoberfläche oder bei niedrigen Temperaturen ein Auskühlen des Körpers zu verhindern. Hier kommt die Atmungsaktivität ins Spiel, die für den raschen Feuchtetransport nach außen sorgt. Eine atmungsaktive Jacke gehört deshalb zur notwendigen Ausstattung von begeisterten Outdoorern, ist aber auch im Alltag ein unverzichtbarer Begleiter. Denn auch beim Bummel durch die Stadt oder als atmungsaktive Jacke für den Hundespaziergang bietet sie einen angenehmen Tragekomfort.

Materialien mit hoher Atmungsaktivität

In der Regel werden hochgradig atmungsaktive Outdoorjacken aus leichten Kunstfasern wie Polyester, Polyacryl, Polypropylen oder Polyamid gefertigt. Diese Materialien bilden netzartige Gewebe für den raschen Schweißtransport, nehmen nur wenig Feuchtigkeit auf und trocknen daher sehr schnell.

Reine Baumwolle hingegen punktet zwar als Naturprodukt und nimmt den Schweiß rasch auf, gibt ihn aber nicht mehr ab, wodurch die nasse Kleidung am Körper klebt und ein unangenehmes Tragegefühl hervorruft. Baumwolle ist durch den mangelnden Feuchtetransport und die fehlende Wasserdichtheit im Outdoorbereich daher nur in Kombination mit einem hohen Anteil an Kunstfasern, oder als gewachste Variante sinnvoll. Aus diesem Grund werden für Softshelljacken oder Hardshelljacken meist Kunstfasermaterialien wie Polyester, in Verbindung mit einer leistungsfähigen Membran verwendet.

Atmungsaktive Jackentypen für das freizeitliche Vergnügen

Atmungsaktive Jacken mit einer leistungsfähigen Membran machen sich bei jedem Wetter bezahlt. Sind sie für den Gebrauch bei feuchten Bedingungen bestimmt, wie etwa während mehrtägiger Trekkingtouren oder im hochalpinen Bereich, darf die wasser- und winddichte Funktion allerdings nicht fehlen.

Hardshelljacken vereinen alle Eigenschaften miteinander und transportieren einerseits die Feuchtigkeit zuverlässig an die Oberfläche, während Regengüsse dem Körper andererseits nichts anhaben können. Dreilagenjacken zählen dabei zum Inbegriff der wetterfesten Bekleidung. Hier wird das robuste Obermaterial mit dem Innenfutter und der Membran verklebt und ermöglicht eine enorme Abrieb- und Rissfestigkeit. Für Alpinisten gehören die Dreilagenjacken zur zuverlässigen Ausrüstung bei kaltem Wetter, Schnee und Regen.

Bei aktiven Ausdauersportlern und bei mäßigen Temperaturen erfreut sich die Softshelljacke großer Beliebtheit. In manchen Fällen ist der Oberstoff der Softshelljacke bereits wasserdicht (3-lagiger Aufbau), mindestens aber mit einer hohen wasserabstoßenden Eigenschaft ausgestattet, die in vielen Wettersituationen vollkommen ausreichend ist. Die fehlende Beschichtung für absolute Wasserdichtheit kommt dafür einer höheren Atmungsaktivität zugute. Als atmungsaktive Jacke beim Radfahren, Joggen oder Klettern kommt sie vor allem bei bewegungsintensiver Sportausübung zum Einsatz.

Für Aktivitäten im Freien hat sich als Bekleidungsform das Zwiebelprinzip einen Namen gemacht. Dabei werden mehrere atmungsaktive Schichten übereinander getragen und können nach Bedarf erweitert oder reduziert werden. Gleich zwei dieser Schichten in einem erhältst du mit einer praktischen Doppeljacke. Diese besteht aus einer wetterfesten Oberjacke und einer abzippbaren Isolationsjacke. Bei nasskaltem Wetter werden Doppeljacken in der vollständigen Kombination getragen. An wärmeren Tagen reicht die innere Fleece- oder Kunstfaserjacke als Oberbekleidung aus, während die wasserdichte Außenjacke bei einem Wettersturz als Regenschutz Verwendung findet.

Woran erkenne ich eine hochgradig atmungsaktive Funktionsjacke?

Genau genommen handelt es sich bei der Atmungsaktivität um die Fähigkeit, Wasserdampf entweichen zu lassen, wodurch der Begriff Wasserdampfdurchlässigkeit in diesem Zusammenhang immer wieder auftaucht. Die Messung der Atmungsaktivität erfolgt in Gramm (g) Wasserdampf je Quadratmeter (m²) innerhalb von 24 Stunden.

Das bedeutet, an einer Funktionsjacke mit einer ausgewiesenen Atmungsaktivität von 5.000 g/m²/24h können über den Zeitraum von 24 Stunden 5.000 g Wasserdampf pro Quadratmeter entweichen. Für leichte körperliche Betätigung ist bereits eine Atmungsaktivität ab 3.000 g/m²/24h ausreichend, für hochwertige Funktionsjacken solltest du allerdings nach einer Atmungsaktivität ab 5.000 g/m²/24h  Ausschau halten. Erreicht eine Jacke Werte von 10.000 g/m²/24h  und mehr, ist diese als hochgradig atmungsaktiv zu betrachten.

In unserem Jeff Green Sortiment haben wir zahlreicher solcher Modelle zur Auswahl:


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