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Baumwolle: natürlicher Tragekomfort

25.04.2016 09:50| Hightech & nachhaltig| geschrieben von Dieter Liou

BaumwollenpflanzeZählte die Baumwolle noch vor wenigen Jahrzehnten zum einzigen Material für Aktivitäten im Freien, wird sie heute in vielen Fällen von Kunstfasern wie wasser- und winddichtem Polyester oder Nylon abgelöst. Doch dank ihrer Natürlichkeit und dem angenehmen Tragekomforterfreut sich die Baumwolle nach wie vor großer Beliebtheit und findet im Outdoorbereich zahlreiche Anhänger.

Was ist Baumwolle und wo kommt sie her?

Wenn von altbewährtem Materialien die Rede ist, macht die Baumwolle dieser Bezeichnung alle Ehre. Seit Jahrtausenden ist Baumwolle bekannt und wurde bereits früh zur Herstellung von Kleidung verwendet. Die wertvolle Baumwolle wird aus den Samenhaaren der frostempfindlichen Baumwollpflanze gewonnen, die zur Familie der Malvengewächse gehört und ein feuchtes sowie warmes Klima bevorzugt.

Die vormalige Herkunft der Baumwolle liegt in Asien, Afrika und Südamerika, heute wird die Naturfaser in tropischen und subtropischen Gebieten rund um den Globus angebaut. Baumwollproduktionen finden unter anderem in China, den USA, Ägypten, Peru, Pakistan und der Türkei statt.

Von der Baumwolle zur Outdoorbekleidung

Zur Fasergewinnung werden zunächst die Baumwollfasern von den Samen getrennt. Im ursprünglichen Zustand sind die Fasern von einer dünnen Wachshaut umhüllt. Diese wird meistens vom Rohprodukt entfernt, um die typische Saugfähigkeit der Baumwolle zu erhalten. Anschließend werden die Baumwollfasern in Textilfabriken zu Fäden versponnen und in weiterer Folge zu Stoffen verarbeitet.

Viele Bekleidungshersteller erzielen danach mit Veredelungen und Materialkombinationen einen erhöhten Tragekomfort, etwa wenn mit einem Zusatz von Elastan ein dehnbares Kleidungsstück entsteht. Mit einer wasserabweisenden Nano-Ausrüstung ist es Jeff Green sogar gelungen, der Baumwolle Eigenschaften zu verleihen, die eher ungewöhnlich sind. Dadurch wird der Einsatz bei jedem Wetterermöglicht. 

Charakteristische Eigenschaften der Baumwolle

Zu den besonderen Baumwolle Eigenschaften zählt die hohe Saugfähigkeit. Aus diesem Grund schwitzt man in Kleidungsstücken aus Baumwolle zwar weniger als in Kunstfasern, allerdings wird die Feuchtigkeit nicht abgeleitet, sondern verbleibt im Stoff.

Bei schweißtreibenden Aktivitäten oder regnerischem Wetter kann sich das als unangenehm erweisen. Viele bevorzugen dennoch das Gefühl von Natürlichkeit auf der Haut. Baumwolle hat die Eigenschaft nicht zu kratzen, geräuscharm zu sein und wird von Allergikern meist gut vertragen.

Der Unterschied zwischen Baumwolle und Viskose

Auf den ersten Blick scheinen die beiden Materialien Baumwolle und Viskose nahezu ident. Im Gegensatz zur Baumwolle handelt es sich bei Viskose um Chemiefasern mit einem natürlichen Ursprung. Viskose wird aus Zellulose hergestellt und ähnelt in ihren Fasern der Baumwolle. Dabei hat Viskose zwar eine geringere Wärmeeigenschaft, ist aber knitterarmer, weicher und fließenderals Baumwolle. 

Kleidung aus Baumwolle reinigen und trocknen

Die Reinigung von Baumwollkleidung gestaltet sich sehr einfach, wenn die Anweisungen auf dem Waschetikett beachtet werden. Stoffe aus Naturfasern wie Baumwolle können beim ersten Waschen zwar etwas einlaufen, in der Regel geschieht dies aber schon vor der Verarbeitung des Baumwollstoffes. Weiße Wäsche ist kochfest, während bei bunten oder bedruckten Kleidungsstücken meist eine Temperatur von 30-40°C empfohlen wird.

Am besten wird Kleidung aus Baumwolle sofort nach dem Waschen in Form gezogen und aufgehängt, da diese sehr leicht knittert. Ob Baumwolle in den Trockner darf, entscheidet ebenso die Herstelleranweisung, da hier die Gefahr des Einlaufens besteht. Generell spricht nichts gegen eine Trocknung im Wäschetrockner, wenn diese mit einem schonenden Pflegeleichtprogrammbei niedriger Temperatur durchgeführt wird. Für ein knitterfreies Ergebnis kann Baumwolle bei hohen Temperaturen gebügelt werden. 

Kann Baumwollbekleidung imprägniert werden?

Grundsätzlich kann auch Baumwolle imprägniert und zu einem wetterunabhängigen Kleidungsstück gemacht werden. Dafür sind spezielle Imprägniermittel für Baumwolle erhältlich, der erwünschte Effekt hängt allerdings stark von der Webart der Bekleidung ab. Je fester und dichter das Textil gewebt ist, desto höher ist die Wirkung. Imprägnierte Baumwolle kann sich zwar nicht mit einer wasserdichten Membran, wie sie bei Polyester vorhanden ist, messen, für kurze Regengüsse stellt diese Lösung aber durchaus eine praktische Alternative dar. 

Titelbild: ©istock.com – andrearenata 


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