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Polyamid: robuste Kunstfaser

25.04.2016 09:54| Hightech & nachhaltig| geschrieben von Dieter Liou

Nahaufnahme einer Polyamid FaserKunstfasern sind aus dem Bereich der Outdoormode längst nicht mehr wegzudenken. Erfolgreich zeigt sich dabei die Gruppe der Polyamid-Kunststoffe. Daraus gehen Handelsnamen wie etwa Nylon oder Perlon hervor, unter deren Bezeichnung die synthetische Faser Polyamid heute vielen ein Begriff ist. Das feuchtigkeitsabweisende und strapazierfähige Polyamid-Material eignet sich vor allem für Bekleidung, die im Freien bei jedem Wetter überzeugen soll.

Woher kommt Polyamid?

Polyamid ist die erste Kunstfaser, die effektiv in der Bekleidungsindustrie eingesetzt werden konnte. Ende der 1930er-Jahre gelang der Chemiefaser in Amerika der Durchbruch als erstmals Strümpfe aus Nylon verkauft wurden. Beinahe zeitgleich tauchte Polyamid in Deutschland unter dem Namen Perlon auf und befand sich fortan dank der funktionellen Eigenschaften auf dem Vormarsch. 

Was ist Polyamid und wie wird es hergestellt?

Chemisch gesehen handelt es sich bei Polyamid um lineare Polymere, deren Bausteine durch Amidbindungen miteinander verknüpft sind. Als Besonderheit für die Textilindustrie stellt sich die Fähigkeit dar, dass Polyamide zu Fasern versponnen werden können

Zur Herstellung von Polyamidfasern werden die Ausgangsstoffe als Granulat - das sind sehr kleine Körner - erhitzt und verwandeln sich in eine zähflüssige Spinnmasse. Im Anschluss wird die Masse durch Spinndüsen gepresst, wodurch die einzelnen Fasern entstehen. Diese können je nach gewünschtem Einsatz verschiedene Qualitäten von glänzend bis matt oder glatt bis gekräuselt aufweisen. Dieser Produktionsablauf wird als Schmelzspinnverfahren bezeichnet. 

Wo wird Polyamid verwendet?

Vorrangig wird Polyamid für Bekleidung verwendet, die sportlichen Aktivitäten und Schlechtwetter standhalten muss. Dazu gehören etwa Trainingsanzüge, Regenbekleidung, Bademode und Funktionswäsche. Außerhalb des Sportbereichs zählen zur bekanntesten Anwendung wohl die Nylonstrümpfe.

Zum Einsatz kommt die vielfältige Kunstfaser auch an Teppichen, Fallschirmen, Regenschirmen, Insektennetzen, Nähgarnen oder Möbelbezügen. Für einen verbesserten Tragekomfort und die Nutzung der besten Vorteile für das jeweilige Anwendungsgebiet wird Polyamid häufig mit synthetischen Fasern wie Polyester und Elastan oder auch mit Naturfasern wie Baumwolle und Wolle gemischt.

Funktionalität im Fokus: Die Polyamid Eigenschaften

Die spezifischen Polyamid Eigenschaften machen die Anwendung für Sportbekleidung so interessant. Zu den funktionellen Eigenschaften zählen unter anderem: 

  • Kleidung aus Polyamid nimmt etwa nur 4% des Eigengewichts an Wasser auf und gilt deshalb als wasserabweisend und schnelltrocknend 
  • Das Polyamid-Material ist auch im nassen Zustand noch besonders reiß- und scheuerfest und zeichnet sich damit durch hohe Strapazierfähigkeit aus
  • Bakterien und Milben können der Polyamidfaser nicht schaden
  • Polyamid ist sehr knitterarm, formbeständig und pflegeleicht
  • Polyamidfasern besitzen eine hohe Elastizität

Wie pflege ich Kleidung aus Polyamid richtig?

Im Gegensatz zu anspruchsvollen Materialien wie etwa Daunen erweist sich die Pflege von Kleidung aus Polyamid als vollkommen unproblematisch. Die meisten Kleidungsstücke können bei niedrigen Temperaturen in der Waschmaschine gewaschen werden. Aufgrund der im Vergleich zu anderen Fasern niedrigeren Temperaturbeständigkeit ist große Hitze auf jeden Fall zu vermeiden, da dadurch schwer entfernbare Waschknitter entstehen oder die Faser darunter leiden kann. Der Blick auf das Wäscheetikett verrät, wie du deine Bekleidung am besten wäschst, da ebenso die Anteile an Naturfasern und weiteren synthetischen Materialien eine wichtige Rolle spielen. 

Polyamid-Bekleidung wird am besten hängend getrocknet. Das Trocknen im Wäschetrockner ist meist überflüssig und sollte ebenfalls bei niedriger Temperatur durchgeführt werden, falls die Anweisung auf dem Pflegeetikett dies erlaubt. Dank der knitterarmen und formbeständigen Eigenschaft erübrigt sich das Bügeln. Sollte es doch notwendig sein, so kann auf der niedrigsten Stufe ohne Dampf gebügelt werden.

Titelbild: ©istock.com – robertomorelli 


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