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Wanderurlaub in Nepal – die erste Etappe

30.09.2015 13:50| Jeff in der Natur| geschrieben von Dieter Liou

Wanderurlaub Nepal - Etappe 1

Es wäre falsch, bei unserem Nepal-Trip von Urlaub zu sprechen, die Bezeichnung Aktivurlaub trifft da doch schon eher zu. Aber trotz täglicher, großer Anstrengung und kaum Zeit zum Kräfte Sammeln war dieses Abenteuer so erholsam, wie kein anderer Auslandaufenthalt bisher. Spätestens wenn man sich dauerhaft auf über 3500m bewegt, minimiert sich das ganze Denken einfach nur auf das Gehen, das Atmen und den Weg. Es ist so befreiend, einfach nur mit sich und seinen Beinen beschäftigt zu sein, alles andere weit hinter sich zu lassen!

„Akklimatisieren“ mussten wir uns eigentlich erst wieder nach unserer Rückkehr nach Deutschland, da die ganzen Eindrücke noch so tief saßen und wir während dem Trip eigentlich kaum Zeit zum Verarbeiten hatten. Es dauerte mehrere Wochen, bis wir nicht mehr von Nepal träumten und bis wir wieder einigermaßen mit der Mentalität hier, dem Luxus, den vielen Menschen, dem Lärm und dem Verkehr klar kamen.

 

Nun aber zu unserem Aktivurlaub im Himalaya:

Ich, Claudia, hatte schon seit vielen Jahren den Lebenstraum, einmal in den Himalaya zu reisen. Dieser Wunsch ist in den vergangenen Jahren immer stärker geworden und so habe ich im Januar 2011 damit begonnen, konkrete Informationen zu sammeln. Als ich Alexis von meinem Vorhaben erzählte, sagte er kurzerhand: „Claudi, da muss ich mit!“ Ein Mann – ein Wort! Im März haben wir einen 19-tägigen Trip durch das Himalaya - Gebirge, genauer gesagt durch den „Sagarmatha Nationalpark“, gebucht. Wichtig dabei war uns, dass wir beide alleine eine Reisegruppe bilden und der Veranstalter uns Spielraum in der Gestaltung und Ausführung der Tour bot. Für unsere Unternehmung wurden uns ein Guide (Führer) und ein Porter (Träger) zur Verfügung gestellt.

 

Turbulente Anreise in Nepal

Am 13.10.2011 traten wir unsere Reise nach Nepal an. Nach 2 ½ Tagen Sightseeing in Kathmandu und vertraut werden mit der Mentalität der Nepali, starteten wir am Montag, den 17.10., mit einer kleinen Propellermaschine (die eher einem fliegenden Bus ähnelte als einem Flugzeug) unseren Trip ins Gebirge. Aber schon hier, noch am Flughafen in Kathmandu, sollte das Abenteuer beginnen: nach ein paar zurückgelegten Metern auf der Startbahn mussten wir den Flieger noch einmal verlassen. Statement seitens Flugpersonal: der Abflug verzögert sich, da am Bergflugplatz in Lukla schlechtes Wetter ist und er momentan nicht angeflogen werden kann. Tatsächlich war es aber so, dass unser linkes Triebwerk scheinbar Probleme machte und sich mehrere Mechaniker bemühten, die Maschine wieder flugtauglich zu machen! Die Hoffnung, dass wir ein neues Flugzeug bekommen würden, löste sich nach ca. 30 Minuten in Luft auf. „Das Wetter in Lukla hat sich verbessert, wir können starten“. Mit einem sehr mulmigen Gefühl in der Magengegend nahmen wir nach dieser Aktion wieder Platz in der Maschine.

Rund eine Stunde später endete der wider Erwarten relativ unspektakuläre Flug mit einer unglaublich sanften Landung am gefährlichsten Flugplatz der Welt: Lukla, 2840m!


Lukla Landebahn

 

Der Wanderurlaub in Nepal beginnt

Nepali Träger

Beeindruckt von der dortigen Kulisse, dem bunten Treiben von Touristen, Einheimischen und den kuhartigen Sobjoks, die zum Materialtransport eingesetzt werden, begannen wir unseren Fußmarsch! Relativ schnell zerplatzte unsere Vorstellung davon, dass wir in völliger Abgeschiedenheit und Einsamkeit durch die unglaublich schöne Natur wandern werden. Der sogenannte „Everest-Highway“ ist - wie der Name schon erahnen lässt - ein vielbelaufener Weg, der Trekker in Massen hoch zum Everest Basecamp führt. Unglaublich und sehr schockierend für uns, dieser Massentourismus!

Der erste Eindruck war somit eine eher enttäuschende Angelegenheit: unzählige Touris, dazu sehr viele Deutsche und Lodgen (Unterkünfte), die eher einem Hotel glichen als einer abenteuerlichen Berghütte. Internet-Cafés in jedem noch so kleinen Dorf, sogar ein Billard-Tisch in einer Raggae-Bar, ein Starbucks-Café und so weiter.


Bereits am dritten Tag unserer Trekkingtour, in Namche Bazar (3440m), war uns klar, dass wir uns nicht mit dem ganzen Strom Richtung Everest bewegen wollen, daher haben wir mit unserem Guide Pasang eine andere Route geplant. Im Prinzip liefen wir nun die ursprüngliche Route einfach rückwärts.

 

Gokyo bot ein atemberaubendes Panorama, Ruhe und Einsamkeit

Am 4. Tag wandten wir uns also vom Everest- Highway ab und lenkten unseren Trip in Richtung Gokyo. Hier bekamen wir nun endlich das, was wir uns wünschten: Ruhe, Einsamkeit, Natur, Natur, Natur! Freiheit! Und rustikale Unterkünfte ohne jeglichen Luxus! So hatten wir uns das vorgestellt!

Schon einen Tag später nahm das Abenteuer seinen Lauf und uns erwartete die nächste große Überraschung: der erste Blick am frühen Morgen aus dem zugefrorenen Fenster unserer Lodge verblüffte uns beide. Alles weiß! Damit hatten wir nicht gerechnet.

Alles nur eine Frage der richtigen Kleidung! Die hatten wir dank Jeff Green dabei und konnten uns sorglos auf den Weg machen. Unterwegs nach Macchermo (4470m) im sogenannten Death Valley, wurde der Schneefall immer stärker, der Wind wehte uns eiskalt um die Ohren und die Schneeflocken kamen schon waagrecht daher. Unser Guide stellte in Frage, ob wir wohl die nächsten Tage weiter aufsteigen, bzw. ob wir unsere Route fortführen könnten wie geplant, da bei Neuschnee der Cho La Pass nicht begehbar ist! Doch bis dahin hatten wir ja noch 4 Tage Zeit, wir hofften nur, nicht eingeschneit zu werden.

Genauso plötzlich wie das Schneegestöber gekommen war, verschwand es auch wieder. Am selben Tag noch haben wir wieder den blauen Himmel zu Gesicht bekommen und waren guter Dinge, die Tour wie geplant fortführen zu können. So war es auch, das Wetter meinte es gut mit uns und wir konnten wie geplant am nächsten Tag weiter aufsteigen.

In Gokyo (4790m) verbrachten wir zwecks Akklimatisation zwei Nächte. Das fiel uns nicht schwer in DER Umgebung!

Gokyo Resort

Wanderurlaub Nepal-gokyo

Wanderurlaub Nepal-gokyo2

Lest im zweiten Teil Wanderurlaub in Nepal - zweite Etappe, wie das Abenteuer Nepal für Claudi & Alexis weitergeht und im dritten Teil die überraschende Wendung der Reise.


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