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Weltweites Spendenprojekt startet die Zweite Etappe zum Aconcagua

19.12.2016 14:59| Jeff in der Natur| geschrieben von Cindy Steppat

Nicolas Scheidtweiler - seven summits


Wir hatten das Glück, Nicolas Scheidtweiler noch vor seiner Reise nach Südamerika zu erwischen, um mit ihm ein Interview über sein Projekt 7Summits4help und seiner bevorstehenden Reise zu führen. Das Gespräch war sehr interessant. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.


Hallo Nicolas. Erstmal vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, uns ein paar Fragen über dich und dein Projekt „7summits4help“ zu beantworten.


Als allererstes möchten wir natürlich gerne etwas über dich erfahren. Erzähl uns doch mal ein bisschen.

Geboren bin ich 1976 im beschaulichen Ostwestfalen. Nach dem Abitur musste ich dann zum Wehrdienst, aus dem sich der Weg zum Offizier in der Truppe für Operative Information entwickelte. Nach zwei Einsätzen in Afghanistan und einem im Kosovo habe ich die Bundeswehr 2010 verlassen und mich 2011 selbstständig gemacht. Heute berate ich mit meinen zwei Unternehmen Kunden im Bereich PR und Marketing. Während meiner Dienstzeit habe ich in München studiert und war öfter in den Bergen. Da hat sich die erste Liebe entwickelt. Meine Urlaube habe ich als Backpacker in Südamerika verbracht. Dort war ich in Peru das erste Mal über 6.000 m. Eine harte und tolle Erfahrung. Ich lebe in Bremen und genieße meine Hobbies: Fitness, Klettern und Laufen.

Wann hast du für dich die Entscheidung getroffen, für karitative Zwecke zu arbeiten?

In den Afghanistan-Einsätzen und den Reisen in Südamerika kam mir der Gedanke. Wir als Europäer können viel tun. Ich wollte schon damals, um das Jahr 2008, starten. Dann kamen aber Dienstzeitende und berufliche Neuorientierung dazwischen. Inzwischen habe ich eine Gelassenheit entwickelt, die den Blick auf die Dinge verändert. Ich wollte meine gehegte Idee nicht mehr aufschieben. Daher habe ich ab Anfang 2015 meine Pläne konkret gefasst und 7summits4help gestartet. Und jetzt stehe ich vor der zweiten Spenden-Expedition.

Wie ist es dazu gekommen, dass du dich dafür entschieden hast das Projekt ins Leben zu rufen? Würdest du uns kurz etwas über dein Projekt erzählen? Was macht dein Projekt besonders?

Ab einem gewissen Zeitpunkt beginnt jeder Mensch über sich und seine Ziele nachzudenken. Aktuell bin ich in der komfortablen Situation nicht an mich denken zu müssen. Daher konnte ich meine Idee jetzt verwirklichen. Das Besondere ist die Geschichte: Mit jedem der Seven Summits ist ein Einsatz der German Doctors verbunden. Es gibt innerhalb des 5-Jahres-Projektes somit sieben Spendenphasen, bei denen ich auf ein regionales Projekt der German Doctors aufmerksam machen kann. Das macht es abwechslungsreich und für den Leser und hoffentlich Spender interessant zu verfolgen.

Wie bist du auf die German Doctors aufmerksam geworden? Wer sind die German Doctors und warum hast du dich letztendlich dazu entschieden, mit ihnen in Kooperation zu treten?

Die German Doctors kenne ich vom Paderborner Osterlauf. Die Nicht-Regierungsorganisation hatte dort immer einen sympathischen Auftritt und Spendengelder durch Sportevents gesammelt. Mein alter Schulfreund Christian Stork ist Geschäftsführer des Osterlaufs. Er war mit den Ärzten bei einem Projekt in Nairobi. Davon hat er mir erzählt und den Kontakt zum Vorstand der German Doctors hergestellt. Dr. Harald Kischlat war direkt von meiner Idee begeistert und bereit mich bei der Verwaltung und Abrechnung der Spenden zu unterstützen. Die German Doctors sind für mich ein Partner auf Augenhöhe, auf den ich mich verlassen und dem ich mit meinen Erzählungen um die Seven Summits zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen kann.

Wie verwenden die German Doctors die Spenden aus 7summits4help?

Für mich war es wichtig, dass die Spenden auch da ankommen, wo sie hinsollen. Die German Doctors sind Inhaber des DZI-Spendensiegels. Damit wird bestätigt, dass die Verwaltung effizient und transparent ist. Die Gelder fließen in Projekte weltweit. Meine aktuelle Kampagne sammelt für die zahnmedizinische Versorgung der Landbevölkerung in Nicaragua. Ein Projekt, das mich begeistert, ist die rollende Klinik in Mindanao auf den Philippinen. Die ist seit 1985 im Einsatz.

Inwiefern lässt sich 7summits4help mit den German Doctors in Verbindung setzen?

Die Ärzte in den Einsätzen der German Doctors fahren an entlegene Orte, bringen Höchstleistungen, sie verzichten auf Komfort und Sicherheit. Das sind die Parallelen zur Besteigung der Seven Summits. Ich bewundere die Einsatz-Ärzte aber noch mehr: Sie helfen mit Ihrer Expertise und ihrem Know-how den Armen und Schwachen in der Gesellschaft. Dafür will ich Aufmerksamkeit gewinnen.

Warst du vor deinem Projekt selber auch schon vor Ort in Dritte-Welt-Ländern?

Ich habe als ärmste Länder Afghanistan, Bolivien und Ecuador kennengelernt. Für mich sind die härtesten Eindrücke die von Kindern, denen die medizinische Versorgung offensichtlich fehlt. Die Hunger leiden. Das bewegt mich heute noch.

Wie verläuft das Projekt und welche Meilensteine hast du bis jetzt erreichen können?

Derzeit bin ich zufrieden. Wir haben über 3.000 EUR an Spenden gesammelt. Ich freue mich über die Unterstützung aus meinem Netzwerk. Ich hoffe, dass wir in der Mitte des nächsten Jahres die 10.000-Euro-Grenze erreichen. Dann startet schon die nächste Kampagne. Bergsteigerisch haben wir den höchsten Berg Europas schon eingesammelt. Das war eine überraschend harte Nummer (lacht). Jetzt kommt der Aconcagua, der höchste Berg außerhalb Asiens. Am 7. Januar 2017 lande ich hoffentlich erfolgreich in Deutschland.
 
Danke vielmals für die Zeit, die du dir genommen hast. Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Umsetzung des Projekts und unterstützen dich weiterhin tatkräftig!

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