DAUNEN: KUSCHELIG-WARM DURCH DEN WINTER

DAUNEN: KUSCHELIG-WARM DURCH DEN WINTER

Wenn die Zahlen auf dem Thermometer langsam aber sicher nach unten sinken, dann ist es höchste Zeit für die passende Outdoorbekleidung. Was diese können muss? In erster Linie deinen Körper auch bei klirrender Kälte schön warm halten – und dann auch noch mit einem niedrigen Gewicht und einem kleinen Packmaß überzeugen. Vorhang auf für die Daune, die schon seit Jahrzehnten ein bewährtes Füllmaterial ist und durch Leichtigkeit sowie Elastizität punktet und eingenäht in Jacke oder Mantel ein ideales Wärmepolster bildet. Ob für den winterlichen Bummel übern Weihnachtsmarkt, für die hochalpine Tour oder gar für die Expedition zum Nordpol – Daunen sind heute aus unserer Winterbekleidung definitiv nicht mehr wegzudenken.


DAUNEN – WAS IST DAS EIGENTLICH GENAU?

Daunen sind das Untergefieder von Gänsen oder Enten. Anders als eigenständig verwendbare Materialien wie etwa Baumwolle oder Polyester werden sie als Füllung zwischen Außenmaterial und Innenfutter eingebettet und mittels Steppnähten in mehrere Kammern unterteilt. 

Schaut man sich die Daune etwas genauer an, ähnelt sie optisch einer Schneeflocke. Dem kaum sichtbaren Kern entwachsen feine, strahlenförmige Verästelungen, die der Daune eine dreidimensionale Form verleihen. Ganz schön praktisch, denn genau darin wird jede Menge Luft gespeichert, die für den hohen Isolierungseffekt ausschlaggebend ist und für eine gleichmäßige Wärmefunktion sorgt. Ein weiterer Vorteil der Daune: Sie ist extrem leicht. So wiegen tausend Daunen gerade einmal etwa ein Gramm! 

Einige Hersteller verwenden als Füllmaterial Federn. Doch im Gegensatz dazu sind Daunen – allen voran Gänsedaunen – sehr viel leichter und haben eine größere Füllkraft. Je nach Qualitätsklasse besteht die Füllung von Daunenjacken häufig aus einem zusätzlichen Anteil an Federn. Bei Jeff Green liegt das Mischungsverhältnis bei 90 (Daunen) zu lediglich 10 (Federn). Wieso sich keine reine Befüllung ohne Federanteil anbietet? Ganz einfach: Die Federn tragen maßgeblich zur Stabilität der Daunenstruktur bei.


WIE DAUNEN GEWONNEN WERDEN

Eine häufig kontrovers diskutierte Frage, nicht nur unter Tierschützern: Ist es ethisch korrekt, Daunen zu verwenden oder zu tragen? Vielleicht hast du in diesem Zusammenhang ja auch schon mal von dem Begriff “Lebendrupf” gehört – ein äußerst schmerzhaftes Verfahren, bei dem Gänse oder Enten lebend gerupft werden, was nicht selten schwere Verletzungen oder gar den qualvollen Tod des Tieres zur Folge hat. Bei hochpreisiger Mode ist die Herkunft der Daune in der Regel nachvollziehbar. Anders verhält es sich bei günstiger Bekleidung. Für den Käufer ist hier oft nicht nachvollziehbar, unter welchen Umständen die Daunen gewonnen wurden. Jeff Green legt ein besonderes Augenmerk auf die hohe Lebensqualität der Tiere. Zum Einsatz kommen ausschließlich Gänsedaunen aus zertifizierten Betrieben ohne Lebendrupf. 


DIE DAUNENFÜLLKRAFT UND WAS ES DAMIT AUF SICH HAT

Die Füll- bzw. Bauschkraft der Daunen beschreibt die Fähigkeit, wie gut und schnell diese nach dem Komprimieren wieder ihren ursprünglichen Zustand erlangen. Die Angabe erfolgt in der Volumeneinheit Kubik-Zoll und wird auf den Kleidungsstücken als Abkürzung des englischen Ausdrucks cubic inches (cuin) ausgewiesen. Grundsätzlich gilt: Je größer das Volumen, desto mehr Luft wird eingeschlossen und desto mehr wärmt das Kleidungsstück. Ab etwa 500 cuin erzielt eine Daunenjacke bereits eine ganz passable Leistung. Sehr hochwertige Daunenbekleidung befindet sich im Bereich um 650 cuin. Bei einer Einheit von 700 bis 900 cuin spricht man von einem Hochleistungsprodukt.


DAUNEN PFLEGEN – ABER WIE?
Je nachdem, wie häufig du deine Daunenjacke nutzt, bedarf sie früher oder später einer gründlichen Reinigung. Klar, die Daunen-Pflege ist etwas anspruchsvoller als die anderer Materialien. Doch wer sich an die Hinweise hält, die das Kleidungsetikett gibt, kann eigentlich nicht viel falsch machen. Das Einfachste ist der Gang zur Reinigung. Hier wird die Daunenjacke fachmännisch behandelt und gepflegt. Wer die Reinigung lieber selbst übernimmt, braucht eine Waschmaschine mit großem Fassungsvermögen sowie einen Trockner. Der Waschgang sollte mit nur einem Kleidungsstück und einem speziellen Daunenwaschmittel erfolgen. Ein anschließender Spülgang mit viel Wasser und ein kurzes Anschleudern dienen der Entfernung letzter Waschmittelreste. Besonders wichtig: die anschließende Trocknung im Trockner. Diese erfolgt am besten bei niedriger Temperatur. Saubere Tennisbälle in der Trommel sorgen dafür, dass die Daunenjacke ihren natürlichen Look zurückerhält.

Lerne mehr über die von Jeff Green verwendeten Materialien kennen und informiere dich zum Beispiel auch über Polyamid, Elastan und Reißverschlüsse!